Stadtbesichtigung Sigmaringen

Allgemein, Reisen | geschrieben von Manuel Tschugg
Mrz 11 2014

Heute war ich im Donautal und habe mir die 40 Kilometer nördlich des Bodensees gelegene Stadt Sigmaringen angeschaut. Historisch sehr interessant und während vielen Epochen von Bedeutung: das schöne Schloss Sigmaringen (auch Hohenzollernschloss), welches als das Wahrzeichen von Sigmaringens gilt.

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Blick von der Brücke Hohenzollernstraße auf das Schloss Sigmaringen (Panorama)

Es wurde 1077 als Burg erbaut und ist seit 1535 im Besitz der Hohenzollern, einem der ältesten und bedeutendsten Hochadelsgeschlechter. Im Rahmen einer Führung wurden die Zimmer und Säle gezeigt, sowie unter anderem die Waffensammlung (welche als die größte Europas gilt mit ~3000 Objekten).

Wireless Infusion – Innovation für die Anästhesie- und Intensivmedizin

Satire | geschrieben von Manuel Tschugg
Feb 26 2014

Das neue Wireless Infusion System bietet viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Infusionsbestecken. Die Freiheit der Schlauchlosen Verbindung zwischen Infusionsbehälter und parenteralem Zugang bietet viele Optionen, die sonst nur schwer möglich sind. Das einfachste System bietet die Möglichkeit, einlumige Zugänge mit einer Flussrate von bis zu 1 Liter pro Minute zu befahren. Das maximale Molekulargewicht der verwendeten Flüssigkeit beträgt 150.000 Dalton, so dass auch Kolloidale Lösungen wie Voluven problemlos gegeben werden können. Wegen der im Rahmen der schlauchlosen Übertragung entstehenden zentrifugalkräfte ist das Wireless Infusion System nicht geeignet für Blut oder Blutprodukte (LAEK, FFP, PTK, HA, usw.) Für mehrlumige Zugänge können Receiver mit bis zu 7 zum Patienten führende Leitungen konnektiert werden, welche getrennt voneinander befahren sind. Dabei besteht die Möglichkeit, an zwei Schenkeln eine kontinuierliche Druckmessung durchzuführen (selbst während der Applikation, durch die neue START-STOPP-DRUCKMESS-TECHNIK [SSDT] ist eine Messung im Takt von bis zu 1 Hz möglich.)

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Schlauchloses Infusionssystem (Schemazeichnung)

Durch die Verwendung des Bluetooth-4.0-Standards zur digitalen Datenübertragung lässt sich das System mit jedem Smartphone zur Ansteuerung koppeln (Android, iPhone, Windows). Durch die Wireless Infusion Technik ist ein Abstand der Sende- zur Empfangsstation von bis zu 20 Metern möglich. Mit einem Repeater lassen sich weitere Strecken überbrücken oder auch Wände (TransWallRepeater). Hygienisch unbedenklich können auch mehrere Empfangs- durch eine Infusions-Sendeeinheit bedient werden. Frei nach dem Motto: Ein Perfusor, viele Patienten. Dies spart nicht nur Material und Medikamente, sondern reduziert auch die teuren Personalkosten. Insbesondere bei Katecholamin- oder Opiat-Perfusoren kann hier kosteneffizient ein Perfusor für mehrere Patienten verwendet werden und dies ohne das Wegwerfen unverbrauchter Mengen nach einem Patient. Durch das im Empfangsteil enthaltene Reservoir sind zudem Überlappende Spritzenwechsel kein Problem mehr: Einfach die Arterenol-Perfusorspritze wechseln ohne Druckschwankungen zu befürchten – so einfach ist das! Da die proximale Apparatur samt Kurzschläuche zum Empfangsteil nur einmal konnektiert werden muss und dann im Regelbetrieb keine Diskonnektion mehr erforderlich ist können die Kurzschläuche zum Patienten im Idealfall den gesamten Klinikaufenthalt so bleiben wie sie sind – ein patientennaher Systemwechsel entfällt hierbei.

Höhlenrettung – Test der BOSCH Uneo Maxx (Video)

Höhlenrettung, Notfallmedizin | geschrieben von Manuel Tschugg
Feb 20 2014

 

 

Test: Akku-Schlagbohrmaschine für die Höhlenrettung

Höhlenrettung, Notfallmedizin | geschrieben von Manuel Tschugg
Feb 14 2014
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Die BOSCH Uneo Maxx, im Fels steckend

Heute habe ich mich aufgemacht, um die Schlagbohrmaschine BOSCH Uneo Maxx ausgiebig am Gestein zu testen. So fuhr ich mit meinem Zweirad zum Natursteinpark Tübingen, wo ich diesbezüglich freundlich unterstützt wurde. Hierfür vielen Dank, denn somit musste, vor allem dem Umwelt- und Naturschutz wegen, keine Höhle oder dergleichen herhalten.

Ein Videobericht wird folgen!

Wozu das Ganze?

In der Höhlenrettung kommt es hin und wieder vor, dass zur Rettung Anker ins Gestein eingebracht werden müssen. Gerade bei Schachthöhlen ist dies obligat, da sonst keine Rettung erfolgen kann. Meist werden bereits zur Befahrung einer solchen verikal verlaufenden Höhle durch Forscher verschiedene Ankerpunkte gesetzt. Doch sind diese für Rettungszwecke zum einen oftmals ungeeignet oder zur Sicherheit wird ein neuer Anker gesetzt, da die Qualität fraglich ist. Dabei spielt im Einsatzfall auch die Zeit ein wesentlicher Faktor. So sind das manuelle Setzen von Ankern zwar im Forschungsalltag eine gängige Methode, doch dauert dieser Vorgang relativ lange und ist dabei auch noch kraftintensiv. Mit einem Schlagbohrer ist binnen wenigen Minuten ein sauberes Loch im Fels gebohrt. Da zu Rettungszwecken oft mehrere Ankerpunkte vonnöten sind (Stichwort: Redundanz), ist dadurch ein enormer Zeit- und Kräftevorteil zu verzeichnen.

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Test-Aufbau: Videokamera, Fels, Akku-Schlagbohrer

 

 

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(Erste) Nachtfotos mit meiner Sony Alpha 77

Allgemein, Fotografieren, Nachtaufnahmen | geschrieben von Manuel Tschugg
Feb 10 2014

Nachtfotos - von Manuel Tschugg

Bei sternenklarem Himmel machte ich mich auf den Weg mit meinem Rad in Richtung Waldhäuser Ost, einem Stadtteil der idyllischen Universitätsstadt Tübingen. Hatte ich früher bereits experimentell mit meiner Canon EOS 450D Aufnahmen bei Nacht gefertigt, ist dies mit meiner Sony Alpha 77 die erste ‚richtige‘ Aktion dieser Art. Leider war es gegen Ende saukalt (so um kurz vor ein Uhr; windig, -3 °C) – ich brauch dringend warme Handschuhe, mit denen es sich fotografieren lässt!!

Köln. Bahnhof. Domplatz.

Allgemein, Fotografieren | geschrieben von Manuel Tschugg
Dez 13 2013

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Um zu meiner Schwester und ihrer Familie zu gelangen fuhr ich am 13.12. mit dem Zug nach der Arbeit in Richtung Bonn. Da meine ursprüngliche Verbindung durch Verspätung in Stuttgart nicht klappte fuhr ich über Köln. Das ist zwar ein, was die Wegstrecke anbelangt, enormer Umweg, doch es war die zu dem Zeitpunkt schnellste Verbindung. So nutzte ich die Wartezeit in Köln auf den Regionalzug nach Bonn und fertigte mit meiner Alpha 77 ein paar Fotos des Doms und dessen Vorplatz an. Die Bilder wurden nicht nachbearbeitet (OOC).

Wein muss atmen!

Satire | geschrieben von Manuel Tschugg
Aug 06 2013
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Airwaymanagement mittels Larynxtubus bei einem Württemberger Qualitätswein

Die beste Beatmungsform ist nach wie vor ASV*.
ASV verwendet Weinschutzstrategien, um Komplikationen durch AutoPEEP und die daraus resultierenden Volutraumata und Barotraumata zu vermindern. Dieser Modus verhindert außerdem ein abstringieren, eine übermäßige Totraumbeatmung und zu lange Atemzüge. ASV leitet den Wein zu einem günstigen Atemmuster an und vermeidet dabei potentiell schädliche Muster – von der vollständig kontrollierten Beatmung, bis hin zur Extubation und dem Dekantieren. Eine internationale Verbundstudie zeigt außerdem, dass ASV eine mindestens so sichere und effektive Beatmung von Wein bietet, wie das durch internationale Experten mit konventionellen Beatmungsmodi möglich ist.

Hochwasser-Einsatz Magdeburg

Allgemein, Katastrophenschutz, Notfallmedizin | geschrieben von Manuel Tschugg
Jun 13 2013
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Gerätewagen Sanität des MHD Nürtingen

Zum Katastrophenschutz-Einsatz nach Magdeburg wurden vergangene Woche mehrere Malteser-Staffeln aus Baden-Württemberg alarmiert. Ein Zug mit 28 Helfern aus Nürtingen, Walddorfhässlach, Kirchheim, Reutlingen und Tübingen setzte sich am späten Abend des 8. Juni 2013 in Bewegung, um sanitäts- und betreuungsdienstliche Hilfe zu leisten. Die Einsatzeinheit betrieb 5 Tage lang eine Notunterkunft, an welcher den Betroffenen des Hochwassers geholfen wurde. Dabei waren mehrere Katastrophenschutz-Komponenten des Landes Baden-Württemberg am Werk: Führung, Betreuung, Sanität und Verpflegung. Nachdem die Lage sich entspannte und die Evakuierung der Stadt Magdeburg aufgehoben wurde konnte das Team am Freitagabend nach einem anstrengenden und erfolgreichen Einsatz wieder gen Heimat fahren.

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Guten Morgen!

Allgemein, Intensivmedizin, Katastrophenschutz, Notfallmedizin | geschrieben von Manuel Tschugg
Jun 09 2013

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Nacht und Nebel lassen wir hinter uns, es geht weiter gen Norden. Geschlafen haben allenfalls die Bei- und Mitfahrer. Die Sonne glänzt mit ihrer Morgenröte.

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noch 380 Kilometer…

Allgemein, Intensivmedizin, Katastrophenschutz, Notfallmedizin | geschrieben von Manuel Tschugg
Jun 09 2013

Es ist 2 Uhr und wir haben noch 380 km vor uns. Es wird eine lange Nacht werden. Eben haben wir kurz vor Nürnberg eine kleine Rast eingelegt. An dieser Stelle vorab ein Lob an unsere Fahrer! Insbesondere die großen Fahrzeuge wie LKW, GW-San. und der 4-Trage-Wagen stellen immer wieder dahingehend ein Problem dar, als dass diese nicht von Personen ohne entsprechende Fahrerlaubnis bewegt werden dürfen, was eben diesen Personenkreis sehr einschränkt. Außerdem sind zuvor genannte Fahrzeuge recht langsam, was eine reduzierte Reisegeschwindigkeit zur Folge hat. Wahrscheinlich wird die Sonne den Horizont erklimmen, bis wir am Einsatzort Magdeburg ankommen.
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